Wechseljahre – Drei mal CBD für ihre Beschwerden

Die Wechseljahre. Obwohl für die betroffenen Frauen meist ein leidiges Thema, zeigt es doch einmal mehr mit was für einer Wundermaschine an Körper wir doch ausgestattet sind. In den Wechseljahren beginnt der weibliche Körper sich von seiner reproduktiven Phase zu verabschieden. Die Eierstöcke stellen die Östrogenproduktion ein und die Menstruation wird unregelmässig und bleibt schliesslich ganz aus.

Für die meisten Frauen beginnen die Wechseljahre zwischen 45 und 55. So π mal Daumen dauert die körperliche Umstellung zwölf Jahre. Während dieser Zeit haben nicht alle Frauen die gleichen Symptome und auch nicht in der gleichen Ausprägung. Zu den häufigsten Beschwerden gehören unregelmässige und starke Monatsblutungen, Spannungsschmerzen, Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Haut- und Haarveränderungen und ein erhöhtes Osteoporoserisiko.

Seit über 3000 Jahren ist Cannabis als Helfer für die weibliche Gesundheit bekannt. Ob in Mesopotamien, dem britischen Königshaus oder im mittelalterlichen Europa, immer wieder finden sich Hinweise auf die Wertschätzung der Pflanze durch ihre Konsumentinnen. 1889 beschrieb beispielsweise der Bostoner Arzt J. W. Farlow die Wirkung von Cannabis bei klimakterischen Symptomen wie folgt: «Reizbarkeit, die Schmerzen im Blasenhals, Hitzewallungen und Kältegefühle können nach meiner Erfahrung oft stark gemildert werden.» Was kann Cannabis in seiner modernen Aufmachung CBD? Dieser Frage gehen wir anhand von drei Hotspots bei den Wechseljahrbeschwerden nach.

Stimmungsschwankungen

CBD erhöht den Anandamid-Spiegel durch die Blockade des Wiederaufnahmerezeptors CB1. Gleichzeitig bindet es sich an den Serotonin 5-HT1A-Rezeptor. Was wie eine zerbröselte Chemieaufgabe klingt, ist die Erklärung, wie CBD eine regulierende Wirkung auf Stimmungsschwankungen haben kann. Stimmungsschwankungen sind mitunter eines der häufigsten Symptome in den Wechseljahren und können unterschiedlichste Ursachen haben: Hormonelle Umstellungen, neues Körpergefühl, plötzlich auftretende Schmerzen, schlagartige Konfrontation mit dem Älterwerden, der Übergang in die Unfruchtbarkeit. CBD rückt immer weiter in den Fokus vieler Forscher, wenn es darum geht seine Einsatzmöglichkeiten bei Gefühlsschwankungen auszuloten. Die bisherigen Studien sind aber noch nicht aussagekräftig genug und gerade bei anhaltenden psychischen Problemen sollte man sich Rat ausserhalb der Kräuterküche suchen.

Schmerzen

Hormonelle Schwankungen während der Wechseljahre können eine Reihe schmerzhafter Beschwerden auslösen, wie Migräne, Brustspannen, Gelenkschmerzen oder erhöhte Menstruationsbeschwerden. Schmerz ist ein komplexes Empfinden und beinhaltet eine Reihe von Zellen, Neurotransmittern und Sensoren. Die Verarbeitung von Schmerzen findet unter anderem im körpereigenen Endocannabinoid System statt. Das körpereigene Endocannabinoid System kann durch die Zugabe von zusätzlichen Cannabinoiden wie CBD unterstützt werden. Die Schmerzregulation ist wohl die vielversprechendste Einsatzmöglichkeit von CBD, zeigt sich aber auch hier, die Ergebnisse sind sehr individuell. Wer sich die Erfahrungswerte einer unserer Konsumentinnen zum Thema anschauen möchte, soll doch schnell einen Abstecher zum Beitrag «Karin hat Kopfschmerzen – Kann ihr CBD helfen?» machen. Wir warten so lange hier.

Knochenschwund

Zum natürlichen Alterungsprozess des Menschen gehört auch eine Abnahme der Knochendichte. Bei Frauen in den Wechseljahren wird dieser Prozess durch den Rückgang im Östrogenspiegel weiter vorangetrieben. Frauen sind daher gefährdeter an Osteoporose zu erkranken, bei der Knochen zunehmend dünner und poröser werden. Abschliessende wissenschaftliche Belege für eine Wirkung von CBD stehen hier noch aus, wird aber davon ausgegangen, dass Cannabinoide für den Knochenumbau und -abbau verantwortlich sind und CBD so eine regulierende Wirkung haben könnte.

Wir bilanzieren

Die Wechseljahre und ihre Symptome sind so individuell wie die Frauen dich sie durchleben. Cannabis hat eine lange Tradition in der Linderung dieser Beschwerden. Wir haben das Potential des Naturprodukts in seiner modernen Variante CBD, bei drei symptomatischen Hotspots angedacht. Wie so oft, das Potential ist da, muss aber in der Wissenschaft noch zu Ende gedacht werden. Es gilt also, am besten selbst ausprobieren.

Ob CBD auch ausserhalb dieser Drei noch etwas kann, z.B. für die Libido oder die Haut, erfahrt ihr in weiteren Blogbeiträgen auf dieser Seite. Bleibt also dran, wenn es bald wieder heisst: Grünkraft hat Potential.

Noch nicht genug gelernt? Hier gibt's noch mehr:

Russo, Ethan B., Guy, Geoffrey W., Robson, Philip J.: Cannabis, Pain and Sleep, 2007, Chemistry and Biodiversity.
Krankenkassen Zentrale – CBD und Wechseljahre: Pflanzliche Hilfe während des Klimakteriums
KRAEUTERPRAXIS – CBD und die Wechseljahre: Hilfe bei Symptomen?
ZDF – Dr. med. Gerhard Müller-Schwefe über Cannabis
#GESUNDBLEIBEN – Frag den Apotheker zu Cannabidiol

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